
Bernardo Bellotto · PD
Ansicht von Gazzada bei Varese
Details
Die Geschichte
Bernardo Bellotto war erst Anfang zwanzig, als er diesen stillen Landstrich mit Hügeln bei Varese in der Lombardei malte. Ausgebildet hatte er sich in Venedig bei seinem Onkel, dem berühmten Vedutenmaler Canaletto, und dabei gelernt, einen Ort fast mit der Genauigkeit einer Landkarte wiederzugeben. Um 1744 zog er durch Norditalien und hielt Ansichten wie diese fest, von keiner großen Stadt, nur einem Dorf, einer Straße und dem Licht auf den fernen Bergen. Wenige Jahre später verließ er Italien für immer und verbrachte den Rest seines Lebens damit, für ihre Herrscher die Residenzstädte Dresden, Wien und Warschau zu malen. Dieser bescheidene lombardische Hügel gehört zum Letzten, was er festhielt, bevor er nach Norden ging.

