
Dünen und Meer
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Die Geschichte
Um 1912 stand der Maler, der bald verlangen sollte, Kunst brauche nur gerade Linien und drei Grundfarben, an der niederländischen Küste und tat das Gegenteil: flache Dünen, raues Gras und eine graue, ruhige See. Theo van Doesburg war damals noch weitgehend Autodidakt, arbeitete nah an den Amsterdamer Impressionisten und an Van Gogh, dessen dichten, direkten Pinselstrich er offen bewunderte. Die Farbe liegt in kurzen, satten Strichen, die dem Gefälle des Sandes folgen, und das Licht der Nordsee erledigt den Rest. Noch keine Theorie, keine Regeln über Farbe. Bis zu seinem ersten ganz abstrakten Bild waren es noch etwa vier Jahre.



