
Ecce Homo
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Die Geschichte
Ecce homo, „Seht, welch ein Mensch“, so lässt das Johannesevangelium den römischen Statthalter Pontius Pilatus sprechen, als er der Menge den gegeißelten Christus zeigt. Um 1530 versetzte der Maler, den wir den Braunschweiger Monogrammisten nennen, diese Szene in eine Stadt seiner eigenen Zeit. Christus und Pilatus stehen auf der Treppe des Statthalterpalasts, über einer Menge in niederländischer Tracht.
Ein großer Teil der Tafel gehört anderen Dingen. Links liegt ein Markt mit Ständen, Wagen und Straßenhändlern. In der Ferne ragen Schiffsmasten und ein Stadttor auf. Und direkt vor dem Palast wird noch eine Säule errichtet, Arbeiter sind auf dem hölzernen Gerüst um sie herum beschäftigt. Das Rijksmuseum kaufte die Tafel 1893.
