
Claude Monet · CC-BY-SA-4.0
Klippenrand bei Pourville
Details
Die Geschichte
Im Februar 1882 ging die Pariser Bank Union Générale bankrott. Für die Impressionisten war das eine schlechte Nachricht, denn einer ihrer Direktoren, Jules Feder, hatte dem Kunsthändler Paul Durand-Ruel hohe Vorschüsse gegeben, und Durand-Ruel kaufte davon ihre Bilder. Über Nacht war dieses Geld weg.
Monet fuhr noch im selben Monat an die Küste bei Dieppe und arbeitete in dem Fischerdorf Pourville. Mitte April kam er mit fast 40 Leinwänden zurück, 23 davon nahm ihm Durand-Ruel gleich ab.
Der Grasrand der Klippe ist scharf gemalt, das Meer und die Bucht dahinter bleiben weich und unbestimmt, so wie eine Fotografie die Ferne verliert.




