
Paul Signac · PD
Einfahrt in den Hafen von La Rochelle
Details
Die Geschichte
Signac hat Häfen sein Leben lang vom Wasser aus gesehen. Er segelte selbst, besaß nacheinander eine ganze Reihe von Booten und suchte sich seine Motive die Küste entlang. La Rochelle malte er schon 1912, und 1921 kam er auf die Hafeneinfahrt noch einmal zurück. Die beiden Türme, die sie bewachen, stehen seit dem 14. Jahrhundert dort, und nachts spannte man früher eine Kette zwischen ihnen, woher der eine seinen Namen hat, Tour de la Chaîne. Am Ufer entstanden ist die Leinwand allerdings nicht. Signac malte vor Ort ein Aquarell, das heute in New York liegt, übertrug die Komposition über eine gerasterte Zeichnung und einen Karton in Originalgröße und führte sie erst dann im Atelier aus, 130 mal 162 Zentimeter groß. Im Frühjahr 1922 hing sie im Salon der Indépendants, dessen Präsident er selbst war.




