
Claude Monet · PD
Étretat: der Strand und die Porte d'Amont
Details
Die Geschichte
Ende Januar 1883 bezog Monet in Étretat an der normannischen Küste ein Zimmer in einem Hotel direkt am Meer und blieb rund drei Wochen. Im März wollte sein Kunsthändler Durand-Ruel in Paris eine Einzelausstellung mit seinen Bildern eröffnen, und dafür brauchte er neue Arbeiten. Das Gemälde, signiert und datiert 83, folgt dem Bogen des Strandes bis zur Porte d’Amont, dem Felstor, mit dem die Steilküste ins Meer hinaustritt. Auf dem Kies liegen hochgezogene Fischerboote, kleine Gestalten bewegen sich dazwischen, und draußen auf dem Wasser tragen zwei Boote rote Segel. Durand-Ruel kaufte das Bild im Dezember desselben Jahres. 1893 ging es an Antonin Personnaz, einen Sammler aus Bayonne. Ab 1907 fotografierte er mit dem Autochrom-Verfahren der Brüder Lumière, und die körnigen Farbpunkte dieser frühen Farbfotos erinnerten ihn an die Malerei der Impressionisten. Mit seinem Vermächtnis kam das Bild 1937 in die staatlichen Museen.




