Eugenia Martínez Vallejo, nackt

Eugenia Martínez Vallejo, nackt


Details

Jahr
1680
Technik
Öl auf Leinwand
Maße
165 × 108 cm

Die Geschichte

Ein Kranz aus Weinlaub und dunklen Trauben, eine abgeschnittene Rebe in der Hand, Früchte auf dem Steinblock, an den sie sich lehnt. Mit diesen Attributen wird das sechsjährige Mädchen, das 1680 an den Hof Karls II. gebracht worden war, zu einem kleinen Bacchus, und diese mythologische Einkleidung war es, die es erlaubte, ein Kind nackt zu malen. Das Museum datiert die Leinwand um 1680.

Lange hieß das Bild la monstrua desnuda. Diesen Titel führt der Prado nicht mehr, auf dem Schild steht der Name des Kindes, Eugenia Martínez Vallejo, und die alte Bezeichnung blieb in der Literatur.

Gemalt wurde es als Gegenstück zum Bildnis desselben Kindes in Kleidern. Beide hingen in den königlichen Palästen zusammen, bis Ferdinand VII. diese Leinwand 1827 dem Maler Juan Gálvez schenkte. Sie kam 1939 als Geschenk von José González de la Peña, Baron de Forna, zurück, und damit hing das Paar wieder in einem Raum.

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