
Familienbildnis
Details
Die Geschichte
Fürst Wenzel Anton Kaunitz, der langjährige Staatskanzler Maria Theresias, schenkte dieses Bild 1780 der kaiserlichen Gemäldegalerie. Die Galerie war gerade ins Obere Belvedere übersiedelt, wo der Basler Kupferstecher Christian von Mechel die Sammlung nach Schulen und Epochen neu ordnete, und 1781 wurden die Säle für das Publikum geöffnet. Wen Johann Kupetzky hier gemalt hat, ist nicht überliefert, und signiert hat er das Bild nicht. Das Museum datiert es in die Jahre 1720 bis 1725, als er in Wien arbeitete. Eine Frau in schwerem rotem Samt legt einem Jungen die Hand auf die Schulter. Der Junge hält ein ovales Miniaturbildnis eines Mannes mit Perücke, eine dritte Person, die nur als Bild anwesend ist. Später kam das Gemälde ins Kunsthistorische Museum und 1922 zurück ins Belvedere.
