
Claude Monet · CC-BY-SA-4.0
Die Fischerhütte auf den Klippen von Varengeville
Details
Die Geschichte
Einen Weg zu dieser Hütte gibt es nicht. Monet hat das kleine Steinhaus an den Hang der Steilküste bei Varengeville gesetzt, westlich von Dieppe, und jeden Pfad dorthin weggelassen. Man kann es sehen, erreichen kann man es nicht. Das Museum of Fine Arts in Boston weist darauf hin, dass Tür und die beiden kleinen Fenster dem Bau fast ein Gesicht geben. Zu Monets Zeit lagerten Fischer in solchen Hütten ihr Gerät, daher der Titel. Das Dach malte er in einem kräftigen Orange, vielleicht war es wirklich so, und stellte es gegen das Blau des Ärmelkanals, auf dem weit draußen ein paar Segeljachten im Licht stehen. Signiert und datiert ist das Bild unten links mit 1882. Im Mai 1890 kam es aus der Sammlung des Pariser Dramatikers Georges de Porto-Riche zur Versteigerung, und im Juli verkaufte Durand-Ruel es an Anna Perkins Rogers in Boston. Sie vermachte es 1921 dem Museum.




