
Adrian Scottow from London, England · CC-BY-SA-2.0
Treibendes Eis auf der Seine
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Die Geschichte
Im Dezember 1879 erlebte Frankreich einen der strengsten Winter seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Bei Vétheuil, dem Dorf an der Seine unterhalb von Paris, in dem Monet damals wohnte, fror der Fluss zu. In der Nacht vom 4. auf den 5. Januar 1880 setzte Tauwetter ein, und das Eis brach mit einem Getöse auf, das die ganze Familie aus dem Schlaf riss. Monet malte rund ein Dutzend Bilder dieses Eisgangs, oft draußen in der Kälte. Hier treiben die Schollen über das offene Wasser vor dem gegenüberliegenden Ufer, unten rechts stehen Signatur und Jahreszahl 1880. Später gehörte das Bild dem Pariser Sammler und Kunsthistoriker Charles Ephrussi, danach der Familie des Barons Gourgaud. 1965 schenkte die Baronin Eva Gebhard-Gourgaud es dem französischen Staat.




