
Alfred Sisley · PD
Nebel, Voisins
Details
Die Geschichte
Sisley wohnte in Voisins, einem Weiler bei Louveciennes westlich von Paris, und malte 1874 einen Morgen, an dem der Nebel fast alles weggenommen hatte. Hinten ist ein Zaun zu ahnen, links steht Blattwerk, rechts ein Baum mit gedrehten Ästen, darunter eine Frau in der Hocke, die offenbar Blumen pflückt. Der Rest löst sich in ein silbriges Blaugrau auf. Unten am Rand steht die Signatur, Sisley 74.
1937 kam die Leinwand als Vermächtnis von Antonin Personnaz an den französischen Staat. Personnaz stammte aus Bayonne, kaufte die Impressionisten früh und war mit Pissarro und vor allem mit Guillaumin befreundet. Er fotografierte auch selbst, ab 1907 im Autochromverfahren, der Farbfotografie der Brüder Lumière, und hinterließ mehr als 1.000 Platten. Sein Legat umfasste rund 140 Bilder und wurde zwischen dem Museum seiner Heimatstadt und der Pariser Sammlung aufgeteilt.




