
Giorgione · PD
Fries der freien und mechanischen Künste
Details
Die Geschichte
Hoch an den Wänden eines Hauses in Castelfranco Veneto, dicht unter der Decke, läuft ein gemaltes Band voller Gegenstände. Auf der einen Seite die Werkzeuge des Wissens: Bücher, Musik- und Messinstrumente. Auf der anderen Rüstungen und das Gerät der handwerklichen Künste, dazwischen kleine Bildnismedaillons. Das Haus trägt den Namen Giorgiones, des berühmtesten Sohnes der Stadt, und lange trug auch der Fries seinen Namen. Wer genau hinsieht, ist sich nie ganz einig geworden. Mehr als eine Hand scheint hier am Werk, und manche finden kaum etwas von Giorgione, während andere ihn noch in den Medaillons erkennen. Selbst die Datierung bleibt offen, angesetzt um 1500, als der Maler kaum den Zwanzigern entwachsen war.




