
Attributed to Philipp Veit · PD
Germania
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Die Geschichte
Im Frühjahr 1848 trat in der Frankfurter Paulskirche zum ersten Mal eine gewählte Versammlung für ganz Deutschland zusammen, um über eine Verfassung und einen einigen Nationalstaat zu beraten. Für diesen Saal malte Philipp Veit in aller Eile diese Germania, eine Frauengestalt als Sinnbild der erhofften Nation. Sie hält das Schwert und die schwarz-rot-goldene Fahne, auf dem Brustpanzer prangt der Reichsadler. Zu ihren Füßen liegen zersprengte Ketten, das Zeichen der gewonnenen Freiheit. Über den Köpfen der Abgeordneten sollte sie zeigen, wofür sie kämpften. Die Revolution scheiterte im Jahr darauf, doch die Farben Schwarz-Rot-Gold blieben und wehen heute über der Bundesrepublik.