
Claude Monet · PD
Getreideschober (Schneeeffekt)
Details
Die Geschichte
Am 9. Mai 1891, in der Woche, in der Monets Getreideschober in Paris erstmals gemeinsam ausgestellt wurden, verkaufte er dieses Bild an seinen Händler Paul Durand-Ruel. Am 30. Juni gehörte es bereits Horatio Appleton Lamb in Boston, und dann blieb es 79 Jahre in der Familie. Erst 1970 schenkten seine Töchter Aimée und Rosamond es dem Museum of Fine Arts. Zu sehen ist ein einzelner Schober im Schnee, auf einem Feld nahe Monets Haus in Giverny. Lange las man solche Bilder ausschließlich als Studien von Licht und Wetter, der Schober war bloß eine bequeme Form, an der sich beides zeigen ließ. Das Museum vermerkt, dass die Forschung inzwischen auch den Gegenstand selbst ernst nimmt. Auf dem Land in der Normandie war ein solcher Schober die eingebrachte Ernte für den Winter, ein Zeichen für fruchtbaren Boden, für den Wohlstand eines Bauern und einer ganzen Gegend. Monet signierte unten links und setzte die Jahreszahl 91 dazu.




