Große Auferstehung

Große Auferstehung


Details

Jahr
1911
Technik
Öl und Silberbronze hinter Glas, im originalen bemalten Rahmen
Gattung
Gemälde
Maße
23,8 × 24 cm

Die Geschichte

Im Frühsommer 1911 malte Kandinsky diese Auferstehung hinter eine fast quadratische Glasscheibe, rund 24 Zentimeter in jede Richtung. Oben links bläst ein Engel die Posaune, die die Toten weckt. Unter den Schlagworten des Museums stehen Hügel, Figur, Instrument und Bibel. Der Grund ist mit Silberbronze angelegt, einer metallischen Farbe, und eines der Schlagworte lautet schlicht Schwarz-Weiß. Auf dem Glas allein ließ Kandinsky die Komposition nicht. Er schnitt sie als Farbholzschnitt mit demselben Titel, Große Auferstehung, und das Blatt kam in die Klänge, sein Buch aus 38 Prosagedichten und 56 Holzschnitten. Die Gedichte hatte er zwischen 1909 und 1911 geschrieben, doch erst 1913 brachte der Münchner Verlag Piper das Buch heraus, in einer Auflage von 345 Exemplaren. Im Holzschnitt ist der Posaunenengel oben links blau gedruckt.

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