
Gruppenporträt von H.P. Bremmer und seiner Frau mit zeitgenössischen Künstlern
Details
Die Geschichte
Charley Toorop arbeitete von 1936 bis 1938 an dieser grossen Leinwand, im Auftrag der Stiftung hinter dem Kroller-Muller-Museum, wo sie noch heute haengt. Ins Zentrum setzte sie H.P. Bremmer, den Kritiker und Lehrer, den seine Zeitgenossen halb im Scherz den Kunstpapst der Niederlande nannten. Bremmer war es, der Helene Kroller-Muller beriet, was sie ankaufen solle, und so ist ein grosser Teil der Sammlung rund um genau dieses Bild von seinem Blick gepraegt. Toorop stellte ihn zwischen die Kuenstler seines Kreises, darunter Bart van der Leck, jedes Gesicht dem Betrachter zugewandt, mit jener harten Frontalitaet, die alle ihre Bildnisse kennzeichnet. Bei Bremmer selbst hatte sie Jahre zuvor Unterricht genommen, und das Museum, das dieses Werk in Auftrag gab, besitzt heute mehr von ihr als jedes andere, ueber 40 Gemaelde.



