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Heilung des Lahmen und Erweckung der Tabitha
Details
Die Geschichte
Um 1424 entdeckte Florenz etwas, das die Malerei verändern sollte: die Linearperspektive, die Art, Tiefe mit zusammenlaufenden Linien zu bauen, eben erst vom Baumeister Brunelleschi entwickelt. Masolino nutzt sie hier, um zwei Wunder des Apostels Petrus aus der Apostelgeschichte in einer einzigen Straße zu versammeln. Links heilt er einen Lahmen, rechts erweckt er Tabitha. In der Mitte aber, zwischen beiden Wundern, schlendern zwei junge Florentiner in der neuesten Mode, als spielte die Szene gleich um die Ecke. Masolino malte diese Fresken in der Brancacci-Kapelle an der Seite des jüngeren Masaccio, und dieser Teil gilt als ganz von seiner Hand.

