Geflügelter Stier mit Menschenkopf (Lamassu) aus dem Palast Sargons II. in Chorsabad

Geflügelter Stier mit Menschenkopf (Lamassu) aus dem Palast Sargons II. in Chorsabad


Details

Künstler
Unknown Assyrian sculptor (reign of Sargon II)
Museum
Louvre
Jahr
-713
Technik
Gipsalabaster, im Hochrelief gearbeitet
Gattung
Skulptur
Maße
420 × 436 cm

Die Geschichte

Sargon II. von Assyrien ließ ab 717 vor Christus nordöstlich von Ninive eine neue Hauptstadt anlegen und nannte sie Dur-Scharrukin, Burg Sargons. An den Toren seines Palastes wachten Mischwesen wie dieses, Stiere mit Menschenkopf, Flügeln und der Hörnerkrone der Götter. Zählt man die Beine, kommt man auf fünf. Von vorn gesehen steht der Lamassu still, von der Seite schreitet er aus. Lange diente die Stadt nicht. Sargon fiel 705 im Kampf, und sein Sohn Sanherib verlegte den Hof nach Ninive. Gut 2500 Jahre später legte der französische Konsul in Mossul, Paul-Émile Botta, beim Dorf Chorsabad in den Jahren 1843 und 1844 den Palast frei. Die über vier Meter hohe Figur ließ sich im Ganzen nicht transportieren. Man zersägte sie in sechs Teile und verschiffte sie 1846 nach Frankreich.

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