
Claude Monet · CC0
Eisschollen
Details
Die Geschichte
Im Januar 1893 fror die Seine zu. Monet stand am Ufer nahe Giverny und malte das Eis, als am 23. das Tauwetter einsetzte. Tags darauf beklagte er sich brieflich bei seinem Händler Paul Durand-Ruel, es sei zu früh gekommen, er habe vier oder fünf Leinwände angefangen und keine davon sei fertig.
Er arbeitete trotzdem weiter, im Atelier, nach dem, was er draußen hatte aufnehmen können. Ende Februar lagen mehr als ein Dutzend Bilder des treibenden Eises vor. Dieses ist eines davon, einen Meter breit.
Durand-Ruel verkaufte es im Februar 1897 in Paris an Louisine und Henry Havemeyer, eine New Yorker Zuckerfamilie, die Impressionisten kaufte, als der amerikanische Markt noch auf Barbizon aus war. Louisine Havemeyer vermachte es 1929 dem Metropolitan Museum, zusammen mit fast 2.000 weiteren Objekten.




