Ikonostase des Klosters Cotroceni

Ikonostase des Klosters Cotroceni


Details

Jahr
1682
Technik
geschnitztes und vergoldetes Holz; Ikonen in Tempera auf Holz

Die Geschichte

In der Kirche des Cotroceni-Palastes in Bukarest, heute Sitz des rumänischen Präsidenten, wurde 2015 eine Ikonostase geweiht, die dieser hier bis in die Schnitzereien und Ikonen gleicht. Sie ist eine getreue Kopie. Das Original hat die Kirche 1977 verlassen, als ein Erdbeben ihre Mauern beschädigte und Mitarbeiter des Nationalen Kunstmuseums die Bilderwand zusammen mit dem Kirchenschatz abbauten und in Sicherheit brachten. Die Kirche selbst ließ Ceaușescu 1984 abreißen. Errichtet hatte sie Fürst Șerban Cantacuzino, Herrscher der Walachei, dessen Kloster 1682 fertig wurde. Eine einheimische Werkstatt schnitzte die vergoldete Wand als Wurzel Jesse. Aus der liegenden Figur des Jesse über den Königstüren wächst eine Ranke und überzieht die ganze Fläche, als Stammbaum Christi aus dem Haus David. Die Ikonen malte ein Maler namens Konstantinos, vermutlich der griechische Meister, der später die Malerwerkstatt im Kloster Hurezi leitete. Im Dezember 1989 geriet das Museum im ehemaligen Königspalast ins Kreuzfeuer der Revolution, und auch die Ikonostase wurde von Kugeln getroffen. Restauriert und wieder aufgebaut wurde sie 2002, und die Fachleute des Museums weisen darauf hin, wie empfindlich sie geworden ist, seit sie nach 1977 mehrmals ab- und wieder aufgebaut werden musste.

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