Improvisation 33 (Orient I)

Wassily Kandinsky · PD

Improvisation 33 (Orient I)


Details

Jahr
1913
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde

Die Geschichte

In seinem Buch „Über das Geistige in der Kunst“, erschienen Ende 1911 in München, teilte Kandinsky seine Bilder in drei Gruppen ein. Impressionen gingen vom Eindruck der äußeren Natur aus. Kompositionen entstanden langsam und nach vielen Entwürfen. Improvisationen nannte er die unbewussten, meist plötzlich entstandenen Ausdrücke innerer Vorgänge. Dieses Bild von 1913 trägt die Nummer 33 in dieser Reihe, und doch ist es weniger gegenstandslos, als es auf den ersten Blick wirkt. Vorstudien zeigen, dass Kandinsky hier das Paradies umkreiste, den Garten Eden, den man sich traditionell im „Orient“, also im Nahen Osten, dachte. Das Stedelijk Museum liest die Formen so: links unten eine liegende Frau oder ein Paar, das blaue Oval als Springbrunnen, im Hintergrund links ein Turm und daneben eine schwarze Masse, vielleicht die Vorahnung des Sündenfalls. Im selben Jahr entstand ein zweites Bild zum Thema, die „Improvisation 34 (Orient II)“, die heute in Kasan hängt.

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