Investitur des Zimri-Lim

Investitur des Zimri-Lim


Details

Künstler
Unknown Mari painter (Old Babylonian period)
Museum
Louvre
Jahr
-1800
Technik
Malerei auf Lehmputz (Wandmalerei)
Gattung
Malerei
Maße
175 × 250 cm

Die Geschichte

Als der französische Archäologe André Parrot 1935 und 1936 den Palast von Mari am Euphrat freilegte, fand er dieses Wandbild noch an Ort und Stelle, an der Mauer eines Hofes. Um 1760 vor Christus hatte der babylonische Herrscher Hammurabi die Stadt erobert, und der Palast wurde später zerstört. Die Stele mit seinen Gesetzen steht heute im selben Saal des Louvre. Berühmt war der Bau schon damals. Ein Brief aus dem Archiv von Mari gibt die Bitte des Königs von Ugarit an der syrischen Küste weiter, man möge ihm das Gebäude zeigen. Im Mittelfeld steht ein König vor der Göttin Ischtar. Sie setzt den Fuß auf einen Löwen und reicht ihm Ring und Stab, die Zeichen der Herrschaft. Darunter halten zwei Göttinnen Gefäße, aus denen Wasser strömt. Traditionell gilt der Dargestellte als Zimri-Lim, der letzte Herr des Palastes, und so beschreibt ihn auch der Louvre. Die französische Grabungsmission in Mari sieht in ihm inzwischen einen seiner Vorgänger.

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