
Claude Monet · PD
Schwertlilien
Details
Die Geschichte
Der Blick fällt von oben auf einen gewundenen Weg, den Schwertlilien von beiden Seiten überwuchern, als stünde man auf der japanischen Brücke in Giverny. Monet zog zahlreiche Sorten. 1913 veröffentlichte sein Obergärtner einen Artikel über die Iris des Gartens, darunter eine Züchtung, die nach Madame Claude Monet benannt war. Im Frühling blühten am Seerosenteich sibirische und virginische Arten, später japanische. Zwischen etwa 1914 und 1917 malte er rund 20 solcher Ansichten. Die meisten sind genau zwei Meter hoch, so hoch wie seine großen Seerosentafeln, und ein Foto von 1920 lässt vermuten, dass er die Blumen in diesen Zyklus aufnehmen wollte. Am Ende fehlen sie dort. Am unteren Rand scheint die weiße Grundierung der Leinwand durch. Das Bild stand bei seinem Tod noch im Atelier, die National Gallery kaufte es 1967.




