
Claude Monet · CC0
Die japanische Brücke
Details
Die Geschichte
1899 stellte Monet seine Staffelei an den Rand des Teichs in Giverny und malte in einer einzigen Saison 12 Mal denselben Ausschnitt. Der Teich war seine eigene Arbeit. 1893 hatte er das sumpfige Grundstück jenseits der Bahnlinie gekauft und beim Präfekten des Eure beantragt, Wasser aus dem Ru abzweigen zu dürfen, einem Arm der Epte. Die Nachbarn, überwiegend Bauern, fürchteten, seine eingeführten Wasserpflanzen könnten den Bach verderben, aus dem ihr Vieh trank. Monet legte Widerspruch ein und schrieb, der Garten diene dem Vergnügen des Auges und liefere ihm Motive zum Malen. Im Juli wurde die Ableitung genehmigt. Die Glyzinien, die man über dieser Brücke erwartet, fehlen hier noch. 1899 ist sie schlicht gestrichenes Holz.




