
Wassily Kandinsky · PD
Kallmünz - Gabriele Münter beim Malen I
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Die Geschichte
Um 1900 hatten Münchner Maler Kallmünz für sich entdeckt, einen Markt in der Oberpfalz, dort wo die Vils in die Naab mündet. Im Sommer 1903 zog Wassily Kandinsky mit der Malklasse seiner Schule Phalanx dorthin, um im Freien zu arbeiten. Er war 37 und leitete die Schule, unter den Schülerinnen war Gabriele Münter, 26. In diesen Wochen verlobten sich die beiden heimlich, denn Kandinsky war mit seiner Cousine Anja verheiratet und blieb es bis 1911. Zweimal hat er sie in Kallmünz an der Staffelei gemalt. Hier steht sie im langen blauen Kleid, ein weißer Schirm an einer Stange hält die Sonne von der Arbeit ab, dahinter die Brücke über die Naab und die roten Dächer. Die Malpappe misst 24 mal 33 Zentimeter. Münter schrieb Jahr und beide Namen auf die Rückseite und schenkte die Tafel 1957 der Stadt München.




