
Francisco Goya · PD
La Leocadia
Details
Die Geschichte
1819 zog der fast 73-jährige Goya in ein Landhaus vor den Toren Madrids, das schon Quinta del Sordo hieß, das Haus des Tauben. Er war selbst taub und krank, und auf die Wände seiner Zimmer malte er eine Reihe düsterer Bilder, die er nie ausstellen wollte, die sogenannten Schwarzen Gemälde. Dieses zeigt eine Frau in schwarzer Maja-Tracht, wie zur Trauer gekleidet, die sich auf einen Sims oder Grabhügel stützt und den Betrachter ansieht. Meist erkennt man in ihr Leocadia Weiss, Goyas Gefährtin dieser Jahre. Röntgenaufnahmen zeigen, dass Goya die Figur mehrfach übermalte, anfangs ohne Schleier. Erst später wurden die Wandbilder auf Leinwand übertragen, und sie hängen seit 1889 im Prado.




