
Paul Gauguin, Landscape near Arles, 1888. Wikimedia Commons. · PD
Landschaft bei Arles
Details
Die Geschichte
Im Oktober 1888 kam Gauguin nach Arles, um mit Vincent van Gogh zu wohnen und zu arbeiten, im berühmten Gelben Haus. Diese Landschaft war die erste Leinwand, die er dort malte, gleich nach einem ergiebigen Sommer im bretonischen Pont-Aven. Gauguin hatte sich vom Impressionismus und seiner Treue zum Sichtbaren schon abgewandt: Er verändert die Formen und steigert die Farben, um seine eigene Empfindung der provenzalischen Landschaft zu geben. Die säuerlichen Gelbtöne verraten die Nähe zu Van Gogh, mit dem er hinausging, um dieselben Motive zu malen. Der Aufbau des Geländes dagegen verdankt mehr Cézanne, den er bewunderte. Dieses Zusammenleben dauerte kaum zwei Monate und endete im Dezember mit Van Goghs Zusammenbruch.




