
Landschaft mit Herkules, der Cacus aus seiner Höhle zerrt
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Die Geschichte
Die Geschichte spielt mitten in Rom. Ovid erzählt sie in seinen Fasti, dem Gedicht über den römischen Festkalender: Herkules rastet mit den Rindern, die er dem Riesen Geryon abgenommen hat, am Tiber. Nachts stiehlt Cacus, ein feuerspeiender Sohn Vulkans mit einer Höhle am Aventin, einige Tiere und zieht sie rückwärts an den Schwänzen hinein, damit die Spuren in die falsche Richtung weisen. Das Brüllen der Rinder verrät ihn. Domenichino zeigt den Schluss, Herkules schleift den Dieb an einem Fuß ins Freie, die Hirten laufen herbei, rechts unter dem mächtigen Felsen grasen die geretteten Tiere.
Das Bild entstand um 1621 oder 1622 für die Villa, die Kardinal Ludovico Ludovisi damals in Rom anlegte, zusammen mit dem Gegenstück daneben, dem Kampf des Herkules mit Acheloos. Beide Leinwände wurden später an den Rändern um schmale Streifen erweitert. Ganz unzertrennlich war das Paar nicht. Von 1875 bis 1928 hing der Cacus als Leihgabe im Schloss Fontainebleau, während der Acheloos im Louvre blieb.




