Landschaft mit dem heiligen Hieronymus

Landschaft mit dem heiligen Hieronymus


Details

Jahr
1600
Technik
Öl auf Leinwand
Maße
80 × 90 cm

Die Geschichte

Wer dieses Bild gemalt hat, ist seit fast 200 Jahren strittig. Das Borghese-Inventar von 1833 nannte den Bologneser Francesco Viola, spätere Kenner dachten an die Schule des Flamen Paul Bril in Rom. Heute führt die Galerie das Bild unter Frederik van Valckenborch, einem Maler aus Antwerpen, und vermerkt zugleich, dass die Forschung zwischen ihm und dem Kreis um Bril schwankt. Das Motiv selbst war in Rom um 1600 gefragt. In den 1570er Jahren hatte der niederländische Stecher Cornelis Cort nach Entwürfen von Girolamo Muziano Einsiedlerheilige in wilder Landschaft gestochen, und die Blätter verbreiteten sich weit. Hier sitzt der heilige Hieronymus im Schatten der Felsen über einem Buch, neben sich Totenschädel und Löwe. Dahinter öffnet sich helles Land mit einem Fluss, auf dem Schwäne ziehen, und einer Stadt auf dem Hügel.

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