
Ludwig XIV. beim Übergang in die Niederlande bei Lobith
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Die Geschichte
Am 12. Juni 1672 überschritt die französische Armee, nach Angaben des Museums 120.000 Mann stark, beim Zollhaus von Lobith den Rhein, dort, wo der Fluss in die Niederlande eintritt. Adam Frans van der Meulen, der Schlachtenmaler Ludwigs XIV., hielt den Übergang zum Ruhm des Königs fest. Vom diesseitigen Ufer feuern Kanonen auf die holländischen Truppen gegenüber, die Soldaten waten in dichten Massen durch das Wasser. Vorn sitzt Ludwig auf einem Apfelschimmel inmitten seiner Offiziere und weist mit dem Kommandostab die Richtung. Das Museum merkt an, dass sich der Maler hier eine Freiheit nahm. Während der Überquerung hielt sich der König in einem Kloster in einiger Entfernung auf. In den Niederlanden heißt 1672 bis heute Rampjaar, das Katastrophenjahr. Im selben Sommer kam der junge Wilhelm III. von Oranien als Statthalter an die Macht, und ihm ist der Saal gewidmet, in dem das Gemälde heute hängt.


