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Lukanisches Bildnis Leonardo da Vincis
Details
Die Geschichte
2008 taucht in einer Privatsammlung in der Basilikata, im Süden Italiens, eine kleine Holztafel auf, die ihre Besitzer für ein Bildnis Galileis hielten. Der Forscher Nicola Barbatelli stellt sie ganz anders vor: als mögliches Selbstbildnis Leonardo da Vincis, um 1505 in Tempera auf Holz gemalt. Die Ankündigung spaltet die Fachwelt sofort. Alessandro Vezzosi, einer der besten Leonardo-Kenner, schließt ein Selbstbildnis aus, nennt das Stück aber weiterhin reizvoll. Die Ähnlichkeit mit dem bekannten Leonardo-Bildnis in den Uffizien nährt die Zweifel, denn jenes Bild wird oft ins 19. Jahrhundert datiert. Auf der Rückseite steht eine verkehrt herum geschriebene Inschrift, in jener Spiegelschrift, für die der Meister berühmt war.