
Maria mit dem Kind
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Die Geschichte
Der Louvre datiert diese kleine Tafel mit rundem Abschluss auf 1529, ein Jahr bevor Quinten Massys in Antwerpen starb. Mit etwa 68 mal 51 Zentimetern ist sie ein Bild für einen Wohnraum und für die Andacht zu Hause.
Man hat sie früher mit einer Madonna in Verbindung gebracht, die Erzherzogin Isabella besaß, die Herrscherin der südlichen Niederlande, und die aus ihrem Nachlass an die Brüsseler Kirche Sankt Gudula ging. Der Louvre hält diese Gleichsetzung für voreilig. Das Brüsseler Bild war etwa doppelt so groß und scheint schon vor Beginn des 18. Jahrhunderts verschwunden zu sein.
Diese Tafel kam auf einem langsameren Weg ins Museum. Der Pariser Sammler Paul Rattier vermachte sie 1890 dem Louvre, behielt aber seinem Bruder Léon und dessen Frau den lebenslangen Nießbrauch vor. Erst 1903, nach dem Tod der beiden, kam sie in die Sammlung.




