
Peter Paul Rubens, Madonna della Vallicella, 1606. Wikimedia Commons. · PD
Madonna della Vallicella
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Die Geschichte
Als Rubens nach Rom kam, war er fast dreissig und machte sich noch einen Namen. Die Oratorianer der Chiesa Nuova uebertrugen ihm den Hochaltar, der ein sehr altes, hochverehrtes Bild umrahmen sollte: eine Madonna aus dem 14. Jahrhundert, die, wie man erzaehlte, nach einem Steinwurf geblutet hatte und seither als wundertaetig galt. Seine erste Fassung warf so viele Reflexe, dass man kaum etwas erkannte, und so malte er alles neu auf Schiefer, dem dunklen Stein, der das Glaenzen daempft. In der Mitte malte er auf eine Kupferplatte eine Madonna mit Kind, die das heilige Bild aufnimmt. Diese Platte laesst sich mit einem Rollenzug hochziehen, um die verehrte Ikone an Festtagen freizulegen.




