
Peter Paul Rubens · PD
Der Vertrag von Angoulême, 30. April 1619
Details
Die Geschichte
Im Frühjahr 1619 saß Maria de' Medici nach ihrer Flucht aus Blois in Angoulême, und ihr Sohn Ludwig XIII. ließ ihr Friedensangebote überbringen. Das Bild gilt dem Ergebnis, dem Vertrag von Angoulême vom 30. April 1619. Lange hielt man es für eine Versöhnung von Mutter und Sohn, doch der König ist gar nicht zu sehen. Von rechts kommt Merkur, der Götterbote, mit einem Ölzweig, und der Louvre erkennt in ihm beinahe einen jungen Ludwig XIII. Zwei Kardinäle beraten die Königin. Neben Merkur steht La Rochefoucauld, dem Angebot sichtlich zugeneigt. Links, zurückhaltender, La Valette oder Guise, auf keinen Fall Richelieu, der damals noch nicht Kardinal war. Als einziges Gemälde des Zyklus hat dieses keine bekannte Ölskizze.




