
Francisco Goya · PD
Maria Luisa von Parma, Königin von Spanien
Details
Die Geschichte
Das Kleid ist französisch geschnitten, eng auf Taille, mit Tüll, Spitze und Stickerei in blauen Tönen, dazu ein geschlossener Fächer in der Hand. So wollte María Luisa von Parma 1790 gesehen werden, ein gutes Jahr nach dem Thronwechsel. Krone und Hermelinmantel liegen neben ihr auf einem Tisch, damit klar ist, wer da steht. Die Leinwand gilt dem Prado als Kopie nach Goya, vielleicht von der Hand Agustín Esteves; die Fundación Goya en Aragón führt sie in ihrem Katalog als dokumentiertes Werk Goyas, als eine der Repliken, die er selbst malte. Das Gegenstück zeigt Karl IV. Beide kamen 1911 aus dem Finanzministerium ins Prado und hängen seit 1972 als Dauerleihgabe in Zaragoza.




