
Simon Vouet · PD
Maria Magdalena
Details
Die Geschichte
Simon Vouet war ein junger Franzose, der sich in Rom durchsetzte, als er dies um 1614 malte. Er war etwa fünfundzwanzig und gerade in einer Stadt angekommen, in der Caravaggios dunkle, dramatische Beleuchtung die Malerei umformte, und dieser Sog ist hier zu spüren. Es ist ein kleines, nah herangeholtes Bild der Maria Magdalena, den Kopf gesenkt und gewendet, das rötliche Haar offen über den Schultern. Neben ihr steht das Gefäß mit duftendem Öl, an dem man sie erkennt, die Salbe, mit der sie Christus gesalbt haben soll. Vouet sollte mehr als ein Jahrzehnt in Italien verbringen, so angesehen werden, dass er der römischen Malerakademie vorstand, und schließlich als erster Maler des Königs nach Frankreich zurückkehren. Diese stille frühe Tafel hängt heute im Quirinalspalast.




