
Paul Gauguin · PD
Mata Mua
Details
Die Geschichte
Als Gauguin 1895 in Paris seine Bilder versteigern ließ, um Geld für die Rückkehr in die Südsee zu sammeln, fand Mata Mua keinen Käufer. Später kam es in die Sammlung von Gustave Fayet, einem frühen Gauguin-Sammler. Gemalt hatte Gauguin das Bild 1892 auf Tahiti. Hinter einem mächtigen Baumstamm tanzen Frauen um das Götterbild der Mondgöttin Hina, vorne im Gras sitzt eine Flötenspielerin. Der tahitische Titel bedeutet „In alten Zeiten“. Dem Museum gehört das Bild nicht. Hans Heinrich Thyssen-Bornemisza ersteigerte es im Mai 1984 bei Sotheby's in New York gemeinsam mit dem bolivianischen Sammler Jaime Ortiz-Patiño und wurde 1989 Alleineigentümer. Heute ist es im Besitz seiner Witwe Carmen Cervera. 2020 wurde es nach Andorra gebracht, wo sie lebt, und kam am 7. Februar 2022 nach Madrid zurück. Zwei Tage später unterzeichnete das spanische Kulturministerium den Vertrag, mit dem der Staat ihre Sammlung für 15 Jahre mietet.





