
Claude Monet · CC-BY-SA-4.0
Wiese mit Heuhaufen bei Giverny
Details
Die Geschichte
Im Sommer 1889 mietete die Bostoner Malerin Lilla Cabot Perry ein Haus in Giverny, und einige Jahre lang wohnte sie direkt neben Monet. Manchmal kam er nach dem Mittagessen herüber und rauchte in ihrem Garten eine Zigarette. Insgesamt verbrachte sie neun Sommer dort, und zu Hause in Boston riet sie ihren Bekannten immer wieder, seine Bilder zu kaufen. Auch für die eigene Familie kaufte sie. Spätestens 1899 hatte sie diese Leinwand für ihren Bruder Arthur Tracy Cabot erworben, einen Bostoner Chirurgen, und im Februar jenes Jahres lieh er sie für eine Monet-Ausstellung im St. Botolph Club in Boston aus. Gemalt hatte Monet das Bild 1885 auf den Wiesen rund um Giverny, vier Jahre bevor Perry zum ersten Mal ins Dorf kam. Blau, Grün und Violett beherrschen die Fläche, und der Blick fällt sofort auf die gelben Streifen, Sonnenlicht, das rechts durch die Bäume bricht. 1942 kam das Gemälde durch Cabots Testament an das Museum of Fine Arts.




