Mönche an der Tür einer Moschee

Mönche an der Tür einer Moschee


Details

Jahr
1875
Technik
Öl auf Holz
Gattung
Gemälde
Maße
61 × 49,2 cm

Die Geschichte

Ende der 1860er-Jahre zog Wereschtschagin mit der russischen Armee durch Turkestan, die eben eroberten Gebiete Zentralasiens um Taschkent und Samarkand. Die Derwische, die er dort sah, wandernde muslimische Asketen, die von Almosen lebten, kehrten in seinen Bildern das ganze folgende Jahrzehnt wieder. Der Bostoner Titel nennt sie Mönche. Sie tragen geflickte bunte Gewänder und hohe spitze Mützen, an der Seite hängen Kürbisgefäße, und sie warten an einer geschnitzten Holztür in einer Wand aus glasierten Fliesen. Ein Gemälde zum selben Thema, datiert 1873, hängt in der Tretjakow-Galerie in Moskau. Diese Holztafel ist nur allgemein in die 1870er-Jahre datiert. Im November 1888 eröffnete Wereschtschagin in New York eine große Ausstellung, die erste Einzelschau eines russischen Malers in Amerika, und sie zog weiter nach Chicago, Philadelphia und Boston. 1891 wurde die gesamte Sammlung, 110 Gemälde, in New York versteigert. Wie die Tafel nach Boston kam, ist nicht überliefert. Als erste Besitzerin ist Mary Rich Richardson bekannt, die in Boston und Newport lebte, und mit ihrem Vermächtnis kam das Bild 1925 ins Museum of Fine Arts.

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