Moses und seine äthiopische Frau Zippora

Jacob Jordaens · PD

Moses und seine äthiopische Frau Zippora


Details

Jahr
1650
Technik
Ölfarbe
Gattung
Gemälde
Maße
116,3 × 104 cm

Die Geschichte

1650 war Rubens seit zehn Jahren tot, und Jacob Jordaens war zum meistbeschäftigten Maler Antwerpens geworden, einer Hafenstadt, die durch einen Handel weit über Europa hinaus reich geworden war. Er nimmt hier eine Stelle aus dem Buch Numeri auf, wo Mose vorgeworfen wird, eine Kuschitin geheiratet zu haben, eine Afrikanerin, und macht daraus ein enges Doppelbildnis. Mose legt eine Hand auf die steinernen Gesetzestafeln und weist mit der anderen auf seine Frau Zippora. Ungewöhnlich für die Zeit ist, wie sie gemalt ist. Sie ist kein Typus und keine Dienerin im Hintergrund, sondern ein Mensch auf Augenhöhe, mit einem eigenen, ruhigen Ausdruck. Nur wenige Maler des Jahrhunderts näherten sich dem Thema so, und Jordaens kam mehr als einmal darauf zurück.

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