
Wassily Kandinsky · PD
Murnau – Landschaft mit Regenbogen
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Die Geschichte
Murnau am Staffelsee, Sommer 1909. Am 21. August kaufte die Malerin Gabriele Münter, Kandinskys Gefährtin, dort ein Haus, das die Nachbarn bald Russenhaus nannten, und die beiden arbeiteten bis zum Krieg von dort aus. Benennen lässt sich auf dieser Pappe noch alles, die Straße, die Dächer, die Bäume, der Regenbogen. 1914 musste Kandinsky als russischer Staatsbürger Deutschland verlassen und ließ den größten Teil seines deutschen Werks bei Münter zurück. Sie behielt es. In den Jahren, in denen seine Malerei amtlich als entartet galt, lagen die Tafeln und Leinwände im Keller des Murnauer Hauses. Erst 1956 bekam ein Kurator des Münchner Lenbachhauses den gesamten Bestand zu sehen. Zu ihrem 80. Geburtstag im Jahr darauf schenkte Münter dem Museum über tausend Arbeiten, darunter 90 Gemälde Kandinskys.




