
Antonio da Correggio · PD
Die mystische Vermählung der heiligen Katharina von Alexandrien mit dem heiligen Sebastian
Details
Die Geschichte
Diese kleine Tafel entstand nicht für eine Kirche. Um 1526 malte Correggio sie für einen Privatmann, einen Arzt aus Modena, einen Freund und gelehrten Mann, der sie zu Hause für die eigene Andacht bereithielt. Darum ist alles nah und still. Das Christkind auf dem Schoß der Mutter beugt sich vor, um der heiligen Katharina von Alexandrien den Ring an den Finger zu stecken, während rechts der heilige Sebastian zusieht. Sehen Sie in den Hintergrund: ganz klein, fast verborgen, spielen sich dort die Martyrien der beiden Heiligen ab, das Zackenrad der Katharina und der an einen Baum gebundene Sebastian. Correggio arbeitete damals in Parma, und es sind diese weichen Gesichter, in denen das Licht in den Schatten übergeht, an denen man seine Hand heute im Louvre erkennt.




