
Antonio da Correggio · PD
Geburt Christi mit der heiligen Elisabeth und Johannes dem Täufer
Details
Die Geschichte
Um 1512 ist Correggio etwas über zwanzig und lernt noch sein Handwerk. Er arbeitet in der Nähe von Mantua, wo Andrea Mantegna wenige Jahre zuvor gestorben war und eine Schule sowie eine strenge Art zu zeichnen hinterlassen hatte. In dieser kleinen Geburt Christi sieht man den jungen Maler zu seinen Vorbildern aufblicken: Der feste Bildbau kommt von Mantegna, während die weichen, verschmolzenen Schatten, die die Gesichter umhüllen, ohne sie hart zu begrenzen, die Lektion Leonardos sind. Neben dem Neugeborenen stehen die heilige Elisabeth und ihr Sohn, der kleine Johannes der Täufer, der spätere Vorläufer. Die leuchtende Zartheit, die Correggio in Parma berühmt machen wird, ist noch nicht da, kündigt sich aber schon an. Die Tafel gelangte über eine römische Sammlung und eine Pariser Auktion von 1913 in die Pinacoteca di Brera in Mailand.




