
Peter Paul Rubens · PD
Nymphen und Satyrn
Details
Die Geschichte
Diese Leinwand trägt zwei Arbeitsphasen übereinander. Um 1615 legte Rubens die Gruppe der Nymphen an, die sich Früchte reichen, ein schweres Füllhorn zwischen sich. Mehr als 20 Jahre später, zwischen 1638 und 1640, nahm er das Bild noch einmal vor und erweiterte vor allem die Landschaft. Die Satyrn bieten hier Trauben und Äpfel an, anstatt den Nymphen nachzustellen, wie sie es auf anderen Bildern von Rubens tun. Am Höhleneingang lehnt Silen, der trunkene Begleiter des Weingottes, und unten hält ein junger Satyr einer Tigerin mit ihren Jungen eine Traube hin. Nach Rubens' Tod 1640 kaufte Philipp IV. von Spanien das Bild aus dem Nachlass. Nahe dem Knie einer Nymphe schimmert noch eine übermalte Hand der ersten Fassung durch.




