
François Boucher · PD
Pastorale mit einem Paar an einem Brunnen
Details
Die Geschichte
Wir schreiben 1749, im Frankreich Ludwigs XV., und Boucher steht auf dem Höhepunkt seines Ruhms. Diese große Leinwand, fast zweieinhalb Meter breit, malte er für Daniel-Charles Trudaine, einen hohen Beamten, der über die Straßen und Brücken des Königreichs wachte, ein unerwarteter Besitzer für eine solche Träumerei. Boucher nimmt die Schäferwelt Watteaus und verlegt sie in eine idealisierte italienische Landschaft. Ein Hirte reicht seiner Gefährtin Weintrauben, und ein überquellender Korb zu ihren Füßen wiederholt die Geste. Der alte französische Titel sagte es verschmitzt: 'Die Trauben. Denken sie an die Trauben?', und schon damals verstand man darin eine galante Anspielung. Heute hängt die Szene in der Wallace Collection in London.




