
Bauern mit vier Ochsen und einer Ziege an einer Furt bei einem verfallenen Aquädukt
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Die Geschichte
Italienische Ruine, italienische Abendsonne, holländische Kühe. So liest die National Gallery diese Holztafel, die Berchem wohl in der zweiten Hälfte der 1650er-Jahre malte. Der zerbrochene Bogen eines römischen Aquädukts, überwuchert von Unkraut und herabhängenden Ranken, ragt über eine flache Furt. Darunter hat Berchem die Rinder fächerförmig aufgestellt, damit jedes eine andere Seite zeigt, kräftige, gut genährte Tiere, wie sie ein niederländischer Bauer schätzte. Die Menschen dagegen wirken südlich. Eine junge Frau sitzt hoch auf einem beladenen Esel, ihr wehender Rock ist das einzige Rot im ganzen Bild. Neben ihr geht ein Mann mit breitem Hut gegen die Sonne, und ein barbeiniger Bursche watet mit schwerer Last durch das Wasser, sein Hund an der Seite. Die Galerie kaufte das Bild 1871 mit der Sammlung des verstorbenen Premierministers Sir Robert Peel.




