Büßende Magdalena

Paolo Veronese · PD

Büßende Magdalena


Details

Jahr
1583
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
115,4 × 91,5 cm

Die Geschichte

Ein Kruzifix, ein Totenschädel, ein Buch und ein paar Zweige, mehr brauchte Veronese 1583 für diese Szene nicht. Um 1580 hatte sich die religiöse Malerei in Venedig verändert. Das Konzil von Trient rückte Buße, Eucharistie und Martyrium in den Vordergrund, und das Heilige Offizium achtete nun darauf, wie heilige Stoffe in Szene gesetzt wurden. Veronese antwortete mit Vereinfachung: dunklere Palette, skizzenhafterer Auftrag, nichts Nebensächliches, das den Gläubigen ablenkt. Maria Magdalena legt die geöffnete rechte Hand auf die Brust, eine Geste, die man aus Verkündigungsbildern kannte. Das Bild gelangte später in den spanischen Königsbesitz und hing 1746 im Vorzimmer des Königs im Palast von La Granja, unter den Gemälden Isabella Farneses.

Stehst du davor? Richte die Kamera drauf. Hol dir die App.