Pilgerfahrt zum Torinomachi-Fest über die Reisfelder von Asakusa, aus der Serie Hundert berühmte Ansichten von Edo

Pilgerfahrt zum Torinomachi-Fest über die Reisfelder von Asakusa, aus der Serie Hundert berühmte Ansichten von Edo


Details

Jahr
1857
Technik
Farbholzschnitt (Nishiki-e)
Gattung
Druckgrafik
Maße
33,2 × 22,1 cm

Die Geschichte

Die weiße Katze auf dem Fensterbrett sitzt in einem Zimmer im Yoshiwara, dem lizenzierten Vergnügungsviertel von Edo, und nach der Deutung des Metropolitan Museum ist die Frau, die hier wohnt, gerade hinausgegangen. Hiroshige zeigt sie nicht. Er lässt nur ihre Sachen zurück, Haarnadeln in Form winziger Bambusrechen und daneben ein Päckchen Seidenpapier.

Die Rechen erklären den Ausblick. Hinter dem Gitter ziehen Pilger in langen Reihen über die Reisfelder von Asakusa zum Ōtori-Schrein, zum Torinomachi-Fest an den Tagen des Hahns im 11. Monat. An den Ständen gab es geschmückte Bambusrechen als Glücksbringer, mit denen man sich Wohlstand herbeiharken sollte, und das Museum vermutet, dass die Haarnadeln das Geschenk eines Freiers vom Fest waren. Das Blatt ist genau auf den 11. Monat 1857 datiert, und weit hinter den Feldern und dem Zug erhebt sich der Fuji.

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