
Ivan Shishkin · PD
Kiefern
Details
Die Geschichte
Um 1890 malte Iwan Schischkin den russischen Wald schon seit mehr als 30 Jahren, und man nannte ihn längst den Zaren des Waldes. Er arbeitete fast wie ein Botaniker: die Rinde, die Nadeln, das Licht, das zwischen den Stämmen einfällt, gab er so genau wieder, dass ein Förster die Kiefernart bestimmen könnte. Er gehörte zu den Peredwischniki, den Wandermalern, die das russische Land schlicht und wahrhaftig zeigen wollten, und diese Naturtreue war ihnen ein Programm. Das Bild hängt in Ufa, im Kunstmuseum, das den Namen des Malers Michail Nesterow trägt. Nesterow stammte aus dieser Stadt und schenkte ihr 1913 seine eigene Sammlung russischer Kunst, damit seine Heimatstadt ein Museum bekam. Kiefern malte Schischkin bis 1898, dem Jahr seines Todes.




