
Edgar Degas, Place de la Concorde, 1875. Wikimedia Commons. · PD
Place de la Concorde
Details
Die Geschichte
Fast vierzig Jahre lang galt dieses Bild nach 1945 als verschollen, vielleicht im Krieg zerstört. 1995 tauchte es in der Eremitage in Sankt Petersburg wieder auf, in einer Ausstellung mit Beutekunst, die die Rote Armee aus Deutschland gebracht hatte. Es stammte aus der Berliner Sammlung Otto Gerstenbergs. Degas hatte es 1875 gemalt. Sein Freund Ludovic Lepic, Vicomte und Radierer, überquert die Place de la Concorde mit seinen beiden Töchtern, dem Windhund und einer Zigarre. Schon damals wirkte der Bildaufbau eigenwillig, die Figuren an die Ränder gedrängt, links ein Passant, den der Rand glatt abschneidet, wie bei einer Momentaufnahme. Die Töchter blicken in verschiedene Richtungen, jede für sich.




